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BlondMe, einer der prägendsten Trends der Saison

BlondMe Trend 2026 - Vorher-Nachher-Bilder

BlondMe trifft den Zeitgeist des Jahres  2026: natürliche Leuchtkraft, subtile Tiefe und eine Farbwirkung, die sich dem Licht anpasst, statt dagegen anzutreten. Die Verbindung aus nuancenreicher Farbgestaltung und strukturstärkender Pflege macht das neue Blond langlebig und modern – und damit zu einem der prägendsten Trends der Saison.

Technik & Ablauf –
so arbeitet Polychrome

Der Polychrome Service ist eine neue Dimension von Blond: ein maßgeschneiderter Salonservice, bei dem mehrere Nuancen präzise platziert und nahtlos verblendet werden – für raffinierte Dimension ohne harte Linien.

1. Aufhellungsbasis

Je nach Ausgangsbasis und gewünschter Technik wird mit Premium Lightener 9+ oder Clay Lightener gearbeitet – als Grundlage für den weiteren Farbaufbau. Die Swell-Control Technologie unterstützt dabei eine präzise, gleichmäßige Aufhellung – in Folie und Freihand.

2. Toning & Veredelung

Im Anschluss wird das Blond mit dem Glow Tonern von BlondMe veredelt. Als saure, demi-permanente Toner-Serie liefern sie raffinierte Tonveredelung und ein klares, glänzendes Finish – ohne Lift, mit Acidic Glow-Technologie und Anti-Metal Bond Protection für intensiven Glanz und ein gleichmäßigeres Ergebnis in 10 Minuten.

3. Farbpalette (2–4 Töne)

Für den Polychrome Look wird eine Palette aus 2 bis 4 Farbtönen aufgebaut: eine dominante Grundfarbe plus ergänzende oder bewusst gegeneinander gesetzte Nuancen (z. B. kühl/warm, hell/dunkel). Für sichtbare Dimension werden in der Regel 2–3 Tonhöhen Unterschied zur Grundfarbe empfohlen.

4. Platzierung & Technik (Profi-Tipp)

Polychrome wird nicht flächig gearbeitet, sondern strategisch oberhalb der Hutlinie in lichtreflektierenden Bereichen wie Deckhaar oder rund um das Gesicht.

Im gewählten Fokusbereich können – je nach gewünschter Wirkung – 1–3 horizontale Slices (oder Webtechniken) back-to-back Sektionen eingesetzt werden, um die Nuancen sichtbar „mitlaufen“ zu lassen – ohne harte Blöcke oder Streifen.

Polychrome –
3 Looks, 1 Technik

EINS: Polychrome Pearl

Ein zart irisierendes Blond mit kühler Klarheit. Feine Perlmuttreflexe erzeugen Transparenz und einen lichtdurchfluteten Effekt. Ideal für alle, die reine, elegante Töne bevorzugen und ein Ergebnis suchen, das Leichtigkeit ausstrahlt, ohne an Präzision zu verlieren.

ZWEI: Polychrome Honey

Beige-, Gold- und Honignuancen verschmelzen zu einem weichen, warmen Glow. Der Look schmeichelt der Gesichtskontur, betont natürliche Haarbewegung und erinnert an einen Sommerteint – modern, sanft und nie überzeichnet.

DREI: Polychrome Apricot

Ein feiner Mix aus Apricot, Rosé und hellem Beige, der dem Blond eine modische, dennoch alltagstaugliche Note verleiht.Der Look bringt Wärme ins Haar, bleibt aber leicht und transparent – ein subtiler Akzent, der das Styling ergänzt, ohne dominant zu wirken.

Wir fragen den Blond-Experten
Boris Brugger

Hairstylist, Trainer und Mitinhaber des Salons Kopfwerk Basel.

Was ist „Polychrome Blonde“ – und worin unterscheidet es sich von Balayage oder Highlights?

Polychrome Blonde ist weniger eine einzelne Strähnentechnik als ein Finish-Prinzip: Der Look lebt von mehreren, fein abgestimmten Nuancen, oft im Mix aus kühl und warm. Genau dadurch entsteht dieser Polychrome-Effekt – mehr Tiefe, mehr Leuchtkraft, mehr Bewegung in der Farbe.

Balayage oder klassische Highlights sind dagegen Techniken, die je nach Ausgangslage zuerst die Aufhellungsbasis schaffen. Bei Anja Zeidler habe ich die Strähnen zunächst erneuert – hell, aber mit einem natürlichen Verlauf am Ansatz – und danach mit Glow Tonern den Polychrome-Effekt aufgebaut. Für das Strawberry-Blond habe ich zusätzlich ein paar wärmere Akzente eingearbeitet.

Braucht es für Polychrome immer eine starke Aufhellung? Funktioniert Polychrome auch auf natürlichem Blond oder dunklerem Haar?

Auf helleren Haaren werden feine Nuancenunterschiede besonders gut sichtbar. Auf dunklerem Haar funktioniert Polychrome grundsätzlich auch. Der Effekt wirkt dann jedoch weniger pastellig und insgesamt subtiler.

Bei Anja zeigt sich die Nuancierung besonders deutlich im Vergleich:
Das Faceframe (Strawberry mit Clear gemischt) wirkt anders als die Längen (Strawberry ohne Clear). Auch der Ansatz (Ton mit Strawberry) setzt sich davon sichtbar ab.

Wie pflegeleicht ist das im Alltag – und wie oft muss ich nachfärben?

Polychrome lässt sich im Alltag gut verlängern: Mit ChromaID kann der:die Coiffeur:in eine Hauptnuance für zu Hause anmischen. So bleibt der Ton länger frisch – auch wenn der echte Polychrome-Mix mit der Zeit etwas softer wird, weil zu Hause nur mit einer Nuance nachgearbeitet wird.

Der Vorteil: Im Salon müssen nicht jedes Mal wieder Strähnen als Vorbereitung gemacht werden. Bei Anja könnte man nach ein paar Wochen zum Refresh kommen: Strawberry Glow Toner über das ganze Haar – plus ein paar wenige Folien mit 10-51 dazwischen.

Was mache ich, wenn Blond schnell gelblich oder kupfrig wirkt?

Das passiert vielen – gerade durch Sonne, Stylinghitze oder Ablagerungen kann Blond mit der Zeit wärmer wirken. Für zu Hause ist dann eine Purple-Routine der schnellste Hebel: 1–2× pro Woche das BLONDME Bond Repair Purple Shampoo ins feuchte Haar geben, ca. 2 Minuten einwirken lassen und ausspülen – das neutralisiert gelbliche Untertöne und lässt das Blond optisch wieder klarer wirken.

Wenn der Gelbstich stärker ist oder das Haar zusätzlich Pflege braucht, empfehle ich statt Shampoo eine Maske: Die BLONDME Bond Repair Purple Mask im handtuchtrockenen Haar 5–10 Minuten einwirken lassen, dann ausspülen – für mehr Neutralisation und ein deutlich geschmeidigeres Finish.

Wichtig: Gegen Gelbstich funktioniert Purple Toning in der Regel sehr gut. Bei einem deutlich kupfrig/orangenen Ton reicht Pflege allein oft nicht mehr – dann ist ein kurzes Salon-Gloss/Toning der saubere Weg, um den Ton wieder präzise auszubalancieren. (Zu Hause kann Purple Toning trotzdem helfen, das Ergebnis bis zum Termin optisch kühler zu halten.)

Fotocredit: © Schwarzkopf Professional

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